Donnerstag, Juli 30

Mindestlohn dringend notwendig

Marcus Held
SPD-Bundestagskandidat Marcus Held

SPD-Bundestagskandidat Marcus Held fordert mehr Schutz und bessere Bezahlung für Arbeitnehmer in der Region

Der Fall Amazon hat es gezeigt. Die Ordnung auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist erschüttert. Die Zahl der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse nimmt in Rheinland-Pfalz und bundesweit zu. Trotz einer Vollzeitstelle können viele Menschen von ihrer Arbeit alleine nicht mehr leben. „In Rheinland-Pfalz und auch hier in Rheinhessen sind die sogenannten Minijobs leider keine Seltenheit mehr“, erklärt SPD-Bundestagskandidat Marcus Held. Bis zu 450 Euro verdienen die Minijobber, meist Frauen, und haben kaum eine Chance auf unbefristete und besser bezahlte Jobs.

Im neuen SPD-Regierungsprogramm wird auf sieben Seiten beschrieben was sich in der Arbeitsmarktpolitik verändern soll. „Ich setze mich dafür ein, dass die normalen Arbeitsverhältnisse gestärkt werden und einer prekären Beschäftigung Einhalt geboten wird“, verspricht der Spitzenkandidat für den Wahlkreis 207. Ganz oben steht dabei ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von mindestens 8,50 Euro. „Für gleiche und gleichwertige Arbeit muss gleicher Lohn bezahlt werden“, fordert Held. Auch das Problem ausufernder Leiharbeit will Held angehen: Künftig sollen für Leiharbeitnehmer dieselben Arbeitsbedingungen gelten wie für die Stammbelegschaft eines Betriebes. Die Befristung eines Leiharbeitsverhältnisses soll ebenfalls nicht mehr zulässig sein. Betriebsräte sollen zudem mehr Mitbestimmung bei Umfang und Dauer von Leiharbeit erhalten. Auch setzt sich Held wie die gesamte SPD dafür ein, dass künftig nicht noch stärker sogenannte Werkverträge für Lohndumping missbraucht werden.

Ein weiteres Problem sieht Held bereits in naher Zukunft. Durch Minijobs und unsichere Arbeitsverhältnisse bleibt für viele Menschen in der Region die wichtige Altersvorsorge auf der Strecke. „Wenn wir jetzt nicht für faire Löhne kämpfen wird die Altersarmut Realität“, beschreibt Held die wenig erfreuliche Aussicht. „Nur über einen gesetzlichen Mindestlohn ist eine vernünftige Altersabsicherung möglich“.

Auch bei den Berufsanfängern sieht der SPD-Spitzenkandidat aus Rheinhessen Handlungsbedarf. Rund jeder zweite Berufsanfänger erhält zunächst nur einen befristeten Arbeitsvertrag. Held sieht für diese Befristungen keinen Grund. „Wir wollen diese Unsicherheit abschaffen“, erklärt Marcus Held.

Anmekrung des Betreibers der Seite: Wie bei allen politische und von Parteien veröffentlichten Artikeln weist der Betreiber der Seite darauf hin, dass die Aussagen in diesem Artikel nicht die Meinung oder den Standpunkt des Betreibers der Seite wiederspiegeln. So wieder jedem Bürger steht es auch den lokalen politischen Parteien zu, auf dieser Plattform Artikel zu veröffentlichen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Melden Sie sich zu unserem Newsletter an!

Einmal in der Woche die interessantesten und wichtigsten Nachrichten und Geschichten aus Rheinhessen.

Prima. es hat geklappt. :-)

Pin It on Pinterest

Share This

Teilen

Teile das mit Deinen Freunden!