Grippeimpfung (Bild: stock:xchng)

Grippeimpfung ist wichtig (Bild: stock:xchng)

Auch in diesem Jahr kursiert die Grippewelle wieder. Der Influenzavirus erwischt die Menschen zumeist sehr plötzlich und sie leiden von einem Tag auf den anderen an Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen, Husten und hohem Fieber. Dieses Jahr fällt die sogenannte Influenza vergleichsweise stark aus. So ist dem Robert Koch-Institute zufolge die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen deutschlandweit stark erhöht. Dies betrifft folglich auch Rheinhessen. Mit Ende Februar ist die Grippewelle in Rheinland-Pfalz spät angekommen, dafür jedoch mit steigender Anzahl an Erkrankten.

Grippewelle beschäftigt viele

Viele Bürger beschäftigt die Frage nach der Ernsthaftigkeit einer solchen Grippewelle und nach Schutzmöglichkeiten vor dieser. Im Allgemeinen sollte eine Grippe nicht auf die leichte Schulter genommen werden, da sie jährlich mehrere Todesopfer fordert. Dieses Jahr sind dem Robert Koch-Institut zufolge bundesweit bislang 17 Todesfälle gemeldet worden. Besonders gefährdet sind die Risikogruppen der Bürger über 60 Jahre sowie Menschen mit Vorerkrankungen.

Abgesehen von der Grippe sind derzeit viele Menschen von weiteren viralen Erkrankungen betroffen, die mit grippeähnlichen Symptomen einhergehen. Diese Infekte sind zum Teil sehr hartnäckig, ereilen die Menschen allerdings nicht so schlagartig wie eine Influenza. Die grippeähnlichen Erkrankungen weisen zumeist einen langsamen Krankheitsverlauf auf, bei dem oftmals ein anhaltender Husten auftritt. Generell gilt es, diese Infekte von einer richtigen Grippe zu unterscheiden.

Auf normalen Weg lässt es sich nicht hundertprozentig gegen die Influenza schützen, da sie durch eine Tröpfcheninfektion übertragen wird. So birgt der Alltag stets eine gewisse Ansteckungsgefahr, welche besonders hoch ist, wenn sich viele Menschen auf engem Raum befinden. Dieser Zustand begegnet vielen Bürgern täglich in überfüllten Zügen und Bussen. Auch im Büro, im Restaurant oder in den eigenen vier Wänden ist man vor einer Ansteckung nicht sicher. Sobald ein Familienmitglied von der Grippewelle betroffen ist, gilt es als wahrscheinlich, dass sich die restliche Familie auch infiziert.

Grippeimpfung wichtig

Deshalb wird jährlich zu Grippeimpfungen geraten. Insbesondere Risikogruppen sowie Schwangere und Menschen, die beruflich bedingt einer erhöhten Infektionsgefahr ausgesetzt sind, sollten auch zum jetzigen Zeitpunkt noch über eine Grippeimpfung nachdenken. Bei Risikopatienten und Bürgern über 60 Jahren werden die anfallenden Kosten von der jeweiligen Krankenkasse übernommen. Nach 10 bis 14 Tagen ist der Impfschutz vollständig aufgebaut. Während dieser Phase wird geraten, sich besonders vor einer Ansteckung zu schützen. Wer in Zukunft gegen eine Infektion mit dem Influenzavirus immun sein möchte, sollte sich jährlich im Oktober für den darauf folgenden Winter impfen lassen.

Soll keine Grippeimpfung durchgeführt werden, aber dennoch ein gewisser Schutz vor einer Übertragung mit Influenzaviren bestehen, gilt es gewisse Hygieneregeln zu befolgen. Insbesondere das regelmäßige Händewaschen mit warmem Wasser und Seife ist sehr wichtig. Des Weiteren sollte eine Berührung der Augen, der Nase und des Mundes mit den Händen vermieden werden. Grundsätzlich ist es ratsam, den Kontakt zu bereits infizierten Personen zu vermeiden.

Bereits erkrankte Bürger sollten im Bestfall zu Hause bleiben, um sich auszukurieren. Ist ein Aufenthalt in der Öffentlichkeit dennoch unabdingbar, so sind, den Mitmenschen zuliebe, ebenfalls die genannten Hygieneregeln zu beachten. Darüber hinaus sollten Patienten beim Husten und Niesen immer ausreichend Abstand zu anderen Personen halten und ihre Mitbürger mittels der Verwendung von Papiertaschentüchern vor einer Tröpfcheninfektion bewahren. Zudem kann die Anzahl der Viren innerhalb eines Raumes durch regelmäßiges Lüften reduziert werden.

Wenn sie sich ausführlich über Schutzmaßnahmen bei Virusinfektionen informieren möchten, eignet sich das vom Robert Koch-Institut bereit gestellte Faltblatt zur „Selbstverteidigung gegen Grippe“.