Nach der Fastnachts- bzw. Pokalpause geht der reguläre Ligabetrieb für die Basketballer der TSG Heidesheim weiter. Am kommenden Samstag (23.02.2013) gastieren die HURRICANES beim ASC Theresianum Mainz (Landesliga-Herren, 23.02., 20h) sowie beim BBC Koblenz-Horchheim (Oberliga-Damen, 23.02., 13h). Die Heidesheimer wollen den Aufschwung der letzten Wochen für weitere Erfolgserlebnisse nutzen.

Oberliga-Damen brennen auf Revanche

Brennen auf Revanche: Katja Eckert & Co.

Brennen auf Revanche: Katja Eckert & Co.

Der Stachel aus dem Hinspiel sitzt tief: Am vierten Spieltag drehten die Oberliga-Damen vor knapp 100 Zuschauern ein längst verloren geglaubtes Spiel, drehten ganze zwei Mal einen 15-Punkte-Rückstand, gingen kurz vor Schluss in Führung, um mit der Schlusssirene den entscheidenden Korb zum 61:62 der Koblenzer via „Buzzer-Beater“ zu kassieren. „Keine Frage, jeder von uns kann sich noch an diese letzten Sekunden erinnern“, erklärt TSG-Trainer Sven Labenz, der am vergangenen Wochenende einen überraschenden 41:39-Pokalcoup mit seiner Mannschaft gegen die Regionalliga-Truppe der djk Nieder-Olm feiern durfte und diesen positiven Schwung nun nutzen will.

Der BBC Horchheim lebt von seinem physischen und routinierten Spiel am Brett. Mit Hilke Schubring stellen die Gastgeber eine der Liga-Topscorerinnen, die die HURRICANES auch im Hinspiel mit 22 Punkten mehr als nur ärgerte. „Sie wollen und müssen wir kontrollieren, dürfen aber auch die Schützen nicht frei stehen lassen“, weiß Labenz. Für die Partie in der Nähe des Deutschen Ecks, wo sich Rhein und Mosel begegnen, sind die Vorzeichen allerdings alles andere als rosig. Die Grippewelle hat auch die TSG-Korbjäger erfasst, neben Labenz selbst mussten zuletzt auch Ann-Kathrin Schmidt, Luisa Weckbecker, Carina Appel und Madeline Winter das Bett hüten. Wieviele Spieler tatsächlich ausfallen,  entscheidet sich kurzfristig. Auf Revanche brennen die HURRICANES aber in jedem Fall.

 

Landesliga-Herren: Der letzte Strohhalm

Markus Hansen & Co. müssen auf ihren Kapitän verzichten

Markus Hansen & Co. müssen auf ihren Kapitän verzichten

Die Ausgangslage ist klar: Verlieren die Landesliga-Basketballer der TSG Heidesheim ihre Partie beim ASC Theresianum Mainz (23.02., 20 Uhr) ist der Abstieg im ersten Jahr nach dem Aufstieg nicht mehr zu verhindern. „Es ist alles gesagt“, weiß auch Andreas Scholles, Abteilungsleiter und gleichzeitig Top-Scorer der HURRICANES.

Dass die Lage nicht wirklich optimistisch stimmt, ist keine Überraschung. Schließlich haben die TSG`ler erst eine Partie gewonnen, die Mainzer rangieren auf Platz drei und sind individuell stark besetzt. „Wir werden die Saison in jedem Fall vernünftig zu Ende spielen“, so Scholles weiter.

Verzichten müssen die Heidesheimer bei der Partie in der Landeshauptstadt allerdings auf Kapitän Markus Naumann. Nach zwei technischen Fouls in der Begegnung gegen den TV Oppenheim wurde der Center für eine Partie gesperrt. „In der Begründung der Schiedsrichter steht, dass das Wort „lächerlich“ gefallen sei. Wenn man bedenkt, welche Worte man sich teilweise bei Spielen in der Pfalz, zum Beispiel in Germersheim, anhören musste, ist diese Begründung geradezu lächerlich“, sind sich die Mitglieder der Heidesheimer Abteilungsleitung einig.