Logo Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen

Logo Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen

Die Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen begrüßt die Aussetzung des erst zum 01.02.2013 in Probebetrieb genommenen neuen Startverfahrens der Lufthansa. Dieses neue Verfahren war ein erneuter Schlag ins Gesicht der lärmbetroffenen Bevölkerung. Es sah vor, dass der anfängliche Steilstart bis 1.500 Fuß nur noch bis 1.000 Fuß durchgeführt wird und danach der Schub für mehr Geschwindigkeit anstelle von Höhengewinn eingesetzt wird. Lufthansa versprach sich dadurch Kerosineinsparungen von 3.000 Tonnen im Jahr.

Lobenswerter Ansatz

Umwelttechnisch gesehen ist das sicherlich ein lobenswerter Ansatz. Bedenkt man aber, dass die Südumfliegung, die auf dem Weg nach Norden den Umweg über den Süden nimmt, deutlich mehr Kerosin verbraucht, wird die rein finanzielle Motivation schnell deutlich.

In Sachen Fluglärm fatal

Lärmtechnisch gesehen ist das nun gestoppte Verfahren fatal. Es wurde bewusst die Entfernung zwischen Flugzeug und vom Lärm betroffenen Menschen reduziert. Dies wirkt sich maßgeblich im Nahbereich aus, aber direkt unter dem Flugpfad als auch in den entfernteren Gebieten sind die Flugzeuge mit diesem Verfahren tiefer und damit lauter.

Weiterhin muss es das Ziel sein, wirtschaftliche Belange hinter die Lärmschutzbedürfnisse der Menschen zu stelllen. Das bedeutet, dass ein Flugzeug so schnell wie möglich an Höhe gewinnen muss.

Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen auf Facebook: http://www.facebook.com/fluglaermrheinhessen