Nach dem Fachreferat bot sich die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch zwischen Berufshelfern und den Reha-Mitarbeitern der Fortbil-dungsakademie – Bildquelle: FAW Mainz

Nach dem Fachreferat bot sich die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch zwischen Berufshelfern und den Reha-Mitarbeitern der Fortbil-dungsakademie – Bildquelle: FAW Mainz

Zur vierten Auflage des Neujahrsempfangs für Berufshelfer begrüßte die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) Mainz gGmbH die Vertreter von Berufsgenossenschaften und Netzwerkpartnern in ihren Räumlichkeiten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Austausch über Themen der ambulanten beruflichen Rehabilitation für den Bereich RLP, Hessen und das Saarland. Von Seiten des Bildungsträgers standen Mitarbeiter des Reha-Managements aus den Akademien des gesamten Bereiches als Ansprechpartner zur Verfügung. Auch FAW-Bereichsleiterin Tanja Karten informierte sich vor Ort über die neusten Entwicklungen und suchte das Gespräch mit den Berufshelfern.

Berufliche Intergration

In einem Fachreferat informierten die FAW-Psychologinnen Antje Brand und Susanne Steiner sowie Tina Poklitar, Leiterin des FAW-Kompetenzzentrums für die berufliche Integration von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen über die psychologischen Aspekte von chronischem Schmerz. Mit der Aussage „Schmerzen sind das, was die Menschen angeben.“, stellte die Referentin Antje Brand heraus, dass Schmerz ein höchst persönliches und individuell unterschiedliches Erlebnis ist. Unter dem Leitsatz „Unser Medikament heißt Arbeit“ ging die Diplom-Psychologin auf die Bedeutung der Integration ins Berufsleben für die Betroffenen ein. „Der Beruf bringt neben materieller Sicherheit auch Identität, Lebenssinn und sozialen Status“, führte Frau Brand aus. Nach dem Fachreferat bot sich die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch zwischen Berufshelfern und den Reha-Mitarbeitern der Fortbildungsakademie.

Nachhaltigen Integration in den ersten Arbeitsmarkt

„Unser Reha-Management verfolgt das Ziel einer nachhaltigen Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Dabei orientieren wir uns am individuellen Bedarf des Rehabilitanden und helfen ihm dabei, frühzeitig neue Lebens- und Berufsperspektiven zu entwickeln. Im Reha-Management arbeitet die FAW mit mehr als 50 Kostenträgern zusammen, darunter Berufsgenossenschaften, Unfall- und Rentenversicherungen sowie private Versicherungen.“, beschreibt FAW-Psychologin Susanne Steiner die zentrale Bedeutung dieses Geschäftsfelds beim gemeinnützigen Bildungsträger.