Der "Spax-Schrauber" in Worms hat wieder zugeschlagen.

Der „Spax-Schrauber“ in Worms hat wieder zugeschlagen.

Seit Wochen schlägt ein Auto-Saboteur in Worms immer wieder mit der gleichen Masche zu. Erneut hat der bisher unbekannte Täter einen Reifen durch Eindrehen einer Spax-Schraube beschädigt. Dabei traf es einen Autobesitzer in der Jean-Völker-Straße sogar schon zum zweiten Mal. Der Mann hatte am 20. Januar um 07:00 Uhr in der Frühe, seinen BMW auf der Straße abgestellt. Als er um 22:00 Uhr abends wegfuhr, bemerkte er durch die Kontrollleuchte, dass der Reifendruck im vorderen linken Reifen gesunken war. Beim Nachschauen entdeckte er dann die Schraube, die mit erheblichem Kraftaufwand – eventuell kam ein Akkuschrauber zum Einsatz – in das Gummi geschraubt worden war. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise unter Telefonnummer 06241/8520.

Spielhalle in Osthofen überfallen

Am Montagabend wurde eine Spielhalle in der Friedrich-Ebert-Straße in Osthofen von einem unbekannten Mann überfallen. Der maskierte Täter betrat um 23:45 Uhr das Casino und bedrohte mit einer schwarzen Pistole die allein anwesende Angestellte. Die Frau musste ihm den Kasseninhalt aushändigen. Da das aber nur wenige Euro waren, griff er sich noch die Handtasche der Angestellten, in der sich allerdings kein Geld befand. Die Fahndung nach dem Täter verlief ohne Erfolg.

Täterbeschreibung:

Männlich, circa 1,80 Meter groß, schlank, blaue Augen. Er trug eine schwarze Stoffmaske, eine graue oder grüne glänzende Kapuzenjacke. Die Kapuze war mit weißem Fell besetzt. Er trug schwarze Handschuhe und eine schwarze Jogginghose mit weißen Längsstreifen an den Beinen sowie Sportschuhe mit weißen Schnürsenkeln. Er sprach deutsch mit russischem Akzent.

Wohnungsbrand in Worms

Durch eine über den Nachtspeicherofen gelegte Wolldecke kam es am Dienstagmorgen zu einem Zimmerbrand in der Kapuzinerstraße. Um 06.00 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr über eine starke Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus in Kenntnis gesetzt. Die Feuerwehr war mit vier Löschzügen im Einsatz und konnte das Feuer schnell löschen. Die 39-jährige Mieterin der Wohnung erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung, weil sie zuvor noch versucht hatte, das Feuer selbst zu löschen. Die Nachtspeicherheizung und der Teppichboden in der Küche wurden ebenso beschädigt wie der Verputz, die Tapete und das Mobiliar.