Nur dumme Narren setzen sich betrunken ans Steuer. (Bild: stock.xchng)

Nur dumme Narren setzen sich betrunken ans Steuer. (Bild: stock.xchng)

Die fünfte Jahreszeit ist für viele die schönste Zeit des Jahres. Und die diesjährige Session ist kurz. Damit es beim Narrenspaß nicht zu unerwünschten Nebenwirkungen oder schlimmeren Ereignissen kommt, gibt die Polizei Rheinland-Pfalz die nachfolgenden Tipps und Hinweise.

Lachen, singen und tanzen, dazu ein paar Bierchen und Schnäpschen – das gehört bei Vielen an Fasching einfach dazu. Gerade an den „tollen Tagen“ lassen sich sogar zahlreiche, sonst eher nüchtern handelnde Menschen dazu animieren, mit zu trinken. Und dies ohne auf den Alkoholkonsum zu achten. Häufig wird anschließend der eigene Pegel unterschätzt und die Leistungsfähigkeit überschätzt.

Auto lieber stehen lassen

Kein Problem, so lange das Auto stehen bleibt. Doch für zahlreiche Menschen ist während der „fünften Jahreszeit“ Alkohol am Steuer kein Tabu. Dabei kann der Griff zum Zündschlüssel, um „eben mal nach Hause zu fahren“, fatale Folgen für den Fahrer und andere haben. Dies zeigen jedes Jahr die Bilanzen der Polizei. Sie belegen, dass sich gerade zur Karnevalszeit die Unfälle häufen, bei denen Alkohol im Spiel ist. Wie auch in den letzten Jahren ist die Polizei auf die „tollen Tage“ vorbereitet und wird auch während der diesjährigen Kampagne verstärkt kontrollieren, denn:

2012 ereigneten am verlängerten Fastnachtswochenende viele Verkehrsunfälle unter Alkoholeinwirkung, teilweise mit schwer verletzten Personen. Zahlreiche Autofahrerinnen und Autofahrer mussten im vergangenen Jahr alleine während den närrischen Tagen zwischen Altweiberfastnacht und Aschermittwoch ihren Führerschein abgeben, weil sie zu viel getrunken hatten.

Alkoholfahrten haben nicht nur an Fastnacht oft schlimme Folgen

Das muss nicht sein: Clevere Fastnachter distanzieren sich von den Risiken, die mit Alkohol und anschließendem Autofahren verbunden sind und lassen ihr Auto stehen. Die Wirkung von Alkohol wird leider immer noch unterschätzt. Die Folgen bei Fahrten und besonders bei Unfällen unter Alkoholeinfluss sind in der Regel schwerwiegend.

Schnell ist der Lappen weg

Ab 0,5 Promille Alkohol im Blut müssen Autofahrer mit einem Fahrverbot rechnen, dazu kommt eine empfindliche Geldbuße. Lassen Sie es darauf nicht ankommen! Wer nach Alkoholgenuss die Finger vom Steuer lässt, auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigt oder sich einem nüchternen Fahrer anvertraut, riskiert nur einen „Kater“, nicht aber seinen Führerschein. Auch ein paar Stunden Schlaf nach ausgiebigem Alkoholkonsum sind nicht ausreichend. So erreichen Autofahrer auch am nächsten Morgen noch Restalkoholwerte, die einen Führerscheinentzug zur Folge haben.

Quelle: Polizei Westpfalz.