Kommunalpolitik im Fokus

Fraktions- und Vorstandsmitglieder des SPD-Ortsvereins Guntersblum trafen sich am Wochenende zur jährlichen Winterklausur. Als Tagungsort hatten sich die Genossen und Genossinnen das Hotel Wiesengrund in Lindenfels-Winkel ausgesucht. In der idyllischen Abgeschiedenheit des kleinen Weilers im Odenwald entwickelte sich unter der Leitung des Vorsitzenden und 1. Beigeordneten der Gemeinde Guntersblum Rainer Tröger ein kreatives und am Ende ergebnisreiches Arbeitsklima.

Im Mittelpunkt der Beratungen standen die Überlegungen zur Fortentwicklung und Gestaltung der Ortsgemeinde. Straßensanierung, Schulwegkonzept, Rheinfähre, S-Bahnanbindung, Lärmschutz, Fluglärm und natürlich die Kommunale Verwaltungsreform waren neben anderen die Punkte, die die politische Arbeit der Fraktion zukünftig weiter bestimmen werden.

DSCI1124 (640x388)

Das Bild zeigt die Teilnehmer der Klausurtagung. v.l. Helmut Posdziech, Gundolf Ackermann, Julius Franzot, Werner Willius, Klaus Bechler, Milovan Stojinovic, Werner Knab, Rainer Tröger, Helmut Schmitt, Michael Henke, Nadine Neumer, Karl-Heinz Daubermann, Dieter Vollrath, Rudi Baumgarten

Kommunalwahl

Ganz konkret wurde bereits jetzt die Kommunalwahl 2014 diskutiert. Ganz offen zeigte man sich zu den Chancen im Wahlkampf. Im Lichte der emotionalen Diskussion der Kommunalen Verwaltungsreform werden die Genossen keinen leichten Stand haben. Das ist für den OV eine besondere Herausforderung. Für die Vorbereitung und Durchführung des Wahlkampfes werden Fraktion und Vorstand zusammen ein Wahlkampfteam bilden. Die Öffentlichkeitsarbeit soll intensiviert werden, mit der Nutzung sozialer Netzwerke sollen vor allem auch jüngere Wähler angesprochen werden.

Kommunale Verwaltungsreform

Helmut Schmitt, Ortsbürgermeister in Hillesheim und Fraktionsvorsitzender der SPD im Verbandsgemeinderat informierte ausführlich zum Stand der Kommunalen Verwaltungsreform nach dem Entscheid des Innenministers einen Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Guntersblum und Nierstein-Oppenheim zu den allgemeinen Kommunalwahlen im Jahr 2014 gesetzlich zu regeln. Ein Gesetzentwurf soll sich soweit als möglich am Inhalt der zwischen den beiden Verbandsgemeinden abgeschlossenen Vereinbarung zur Gebietsänderung orientieren. Dies müsse auch in der Stellungnahme die dem Innenminister vorzulegen ist klar zum Ausdruck kommen. In welchem Umfang dann die für die freiwillige Fusion getroffenen Vereinbarungen Bestand haben werden bleibe abzuwarten. Mit Spannung wird jetzt die Stellungnahme des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde und die Reaktion der Landesregierung erwartet.