Parasurfing geht auch an Land.

Parasurfing geht auch an Land.

Parasurfing ist ein cooler, rasanter und durchaus auch eleganter Sport. Der Surfer trägt ein Leibgeschirr, an dem an langen Leinen ein kleiner Fallschirm hängt. Der Wind zieht den Surfer auf einer Art „Snowboard für das Wasser“ oft mit rasanter Fahr über das Wasser. Bei Wellen heben die Parasurfer ab und machen nicht selten weite und spektakuläre Sprünge über die rauschende Brandung.

Parasurfing in Rheinhessen ohne Wellen oder Brandung

Doch Rheinhessen liegt bekanntlich nicht an der Küste und der Rhein bietet nur selten fette und spektakuläre Wellen und auch von Brandung wird man kaum sprechen wollen. Und jetzt? Ganz einfach. Man schnappt sich ein Longboard, schraubt Bindungen für entsprechende Schuhe darauf und schon geht es vom Wind zwar nicht verweht aber getrieben über den Asphalt oder je nach Bereifung auch über den Acker. So gesehen und gefilmt am Samstag in der Nähe von Möbel Martin in Mainz.

Wasser hat bekanntlich keine Balken und Asphalt ist ein wenig härter als die Brandung und auch der Schädel des Sportlers, wenn dieser unsanft auf dem Boden landen sollte. Deshalb trägt der Parasurfer an Land auch Protektoren und Helm, wo der Parasurfer auf dem Wasser vor allem einen wärmenden Neoprenanzug trägt.

Rheinhessen eignet sich mit seinen Hügeln und Ackerflächen aber auch oft gut asphaltierten Feldwegen gut für das Parasurfing im Trockenen. Nur brauch der Sportler einen „platten Acker“, denn Weinbergszeilen wären der Tod des Gleitschirms, wenn dieser einmal mangels Wind in den Zeilen einschlägt.