Die Harmonie in takt singt in der Bartholomäus-Kirche zu Oppenheim.

Die Harmonie in takt singt in der Bartholomäus-Kirche zu Oppenheim.

“Joy to the world, the Lord has come.“ – “Freude für die Welt, der Herr ist angekommen.” Mit diesem gesungenen Jubelruf über die Ankunft Gottes eröffnete der Chor Harmonie in Takt (H-I-T) sein Weihnachtskonzert in der Bartholomäuskirche zu Oppenheim. Mit dem Stück aus England, dessen Melodie aus der Feder von Georg Friedrich Händel stammt, begann die musikalische Reise durch ein weihnachtliches Europa. Zahlreiche Zuschauer begleiteten den Chor auf dieser Reise, denn das Konzert war sehr gut besucht. Torsten Schwarz, Vorsitzender des Gesangvereins Harmonie 1845 Oppenheim, freute sich unter anderem auch Verbandsgemeindebürgermeister Klaus Penzer begrüßen zu können, der sozusagen Stammgast der Weihnachtskonzerte der H-I-T ist.

Weihnachtskonzert bot musikalische Reise durch Europa

Die nächste Station der Reise war die niederländische Weise „Kommt verwundert Euch ihr Leute“ aus dem 17. Jahrhundert, das die H-I-T mit deutschem Text präsentierte. Und weiter ging es mit dem Lied „Je sais Vierge Marie“, dass von der Jungfrau Maria und ihrem neugeborenen Sohn singt, nach Frankreich. Danach lockten die Sängerinnen und Sänger ihre Publikum in den hohen Norden, denn in Schweden besingt man mit dem wunderschönen Lied „När Juldagsmorgon glimmar“ (Wenn der Weihnachtsmorgen schimmert) die Weihnachtszeit.

Rote Nasen und tolle Solos

Wer kennt nicht das Lied von Rudolph, dem Rentier mit der leuchtroten Nase. Bevor der Chor das vor allem bei Kindern beliebte Lied sang, begleitet von Sieglinde Wolf mit der Ukulele, erzählte Kerstin Thieme-Jäger die Geschichte, die sich um Rudolph rankt, den erst alle ignorierten, bis an einem nebligen Weihnachtsmorgen der Nutzer seiner roten Nase erkennbar wurde und er den Schlitten des Weihnachtsmannes durch das Nebeldicht leiten durfte. Daran schloss sich ein Solo von Sieglinde Wolf und Bernd Behrens an. Sie sangen das bekannte Kalenderlied und wurden mit viel Applaus belohnt.

Chorleiter Heiner Hofmann und Imken Harms wechselten in der Zeit auf die Orgelempore. Von dort sang Imke Harms, begleitet von Heiner Hofmann an der Orgel, dann zwei wunderbare Solos. Zunächst „Santa Claus is coming to town“ und dann „Winterwonderland“. Danach hatten die zahlreichen Zuhörer die erste Gelegenheit, gemeinsam mit dem Chor zu singen und stimmten „Alle Jahre wieder“ und „Kling Glöckchen“ an. Während Andreas Lerg dann ein Weihnachtsgedicht vortrug, kam Heiner Hoffmann wieder zurück von der Orgelbühne und der nächste Block des des Programms begann mit einem russischen Wiegenlied, das vom Kindlein berichtet, das als Retter der Welt auf die Erde kam.

Weihnachtskonzert der H-I-T begeisterte das Publikum

Dann führte die musikalische Reise wieder zurück nach England, denn das englische Volkslied „Away in a Manger“ berichtet vom neu geborenen Jesus, der in der Krippe liegt. Die H-I-T präsentierte das Lied mit englischen und deutschen Strophen. Die nächste Station war Wales, denn das walisische Lied „Deck the halls“ fordert die Menschen auf, die Ankunft des Heilands zu feiern und sich zu freuen. Und mit dem krönenden Abschluss, dem Lied „Susani – Vom Himmel hoch“ endete die weihnachtliche Liedertour dann wieder in Deutschland. Die Sängerinnen und Sänger genossen sichtlich den Applaus, den das Publikum reichlich spendete. Und sie sind auch dankbar für großzügige Spenden, denn der Eintritt für das Konzert war frei. Die H-I-T dankte dem Publikum mit einer Zugabe.