Der herzliche Empfang.

Der herzliche Empfang.

Die Jahrgangstreffen sind in Nierstein ein guter Brauch. Und wenn es sie nicht schon gäbe, müsste man sie erfinden. Im festlich dekorierten Saal des Johannes-Busch-Hauses haben sich 54 Teilnehmer des Jahrgangs Nierstein 1940 am Samstag, 10.11.2012, zum inzwischen traditionellen Herbstessen getroffen. Tüchtige Helfer hatten bereits am Morgen die Tische festlich nach Ideen von Susanne Lerg dekoriert. Pünktlich um 18.00 Uhr kam man zu einem Sektempfang zusammen. Herzhafte Begrüßungsszenen im Wechsel mit viel frohem Lachen verhießen einen schönen Abend. Das Orgateam bedankte sich, stellvertredend für viele andere Helfer, namentlich bei Horst Schindel und Karl-Otto Haas mit einem Präsent. Immer, wenn es um tatkräftiges Anpacken bei den 1940ern geht, ist Horst Schindel uneigennützig zur Stelle und hilft.

Griechische Mythologie in Nierstein

Mit Hermes, der in der griechischen Mythologie neben anderem der Schutzgott des Verkehrs, der Reisenden, der Kaufleute und der Hirten ist, wurde Karl-Otto Haas verglichen. Als Götterbote verkündet er (Hermes) die Beschlüsse des Zeus und führt die Seelen der Verstorbenen in den Hades. Und so verkündet Karl – Otto Haas bei Wind und Wetter die Botschaften des Orgateams indem er für die Nierstein 1940er mit seinem roten, geschwindigkeitsrekordverdächtigen, Göttermobil (Fahrrad) unterwegs ist und die Post austrägt.

Zwischenzeitlich hatte der Partyservice Janz aus Dienheim, der die Nierstein 1940er seit Jahren zuverlässig zum Herbstessen mit Martinsgans und anderen
Köstlichkeiten beliefert, das Büffet hergerichtet. Das diesjährige Menü bestand aus einer wunderbar schmeckenden Markklößchensuppe, Hirsch- und Wildschweinbraten, Klößen, Rotkohl, Rosenkohl, verschiedene Soßen und Preiselbeeren. Und als Nachtisch stand ein traumhaftes Rheinhessen-Apfel-Tiramisu bereit. Der passende Wein zum Essen und für den Abend kam vom Niersteiner Weingut Hermann Staiger.

Zauberhafte Vorstellung im Johannes-Busch-Haus

Zauberkünstler André Lazar

Zauberkünstler André Lazar

Im vergangenen Jahr war der „Barde“ Herbert Völkner aus Nierstein mit seinen Mundartliedern der Überraschungsgast. In diesem Jahr hatte das Orgateam einen jungen Zauberkünstler aus Worms verpflichtet. Mit seinen Zaubertricks setzte André Lazar sein Publikum in Erstaunen. Wenn lang anhaltender Beifall das Brot der Künstler ist, dann müsste Herr Lazar heute noch satt sein.

In einer launig gestalteten Power-Point-Präsentation machte Karl – Arnold Lerg einen Streifzug durch die Aktivitäten der letzten 12 Monate. Beginnend beim letztjährigen Gänseessen, über den viertägigen Ausflug ins Weserbergland bis hin zur Weinbergrundfahrt im Sommer.

Die Nierstein 1940er haben sich auch für 2013 viel vorgenommen. Vorgesehen sind:

  • ein Ausflug zum Andernacher Geysir mit anschließender Erkundung des Kannebäcker Landes im Frühjahr,
  • ein zünftiges Kartoffelfest in der Mitte des Jahres,
  • ein Kaffetrinken mitten im Weinberg,
  • ein Abend mit Zwiebelkuchen und Federweisem und natürlich wieder
  • ein festliches Herbstessen im November

Vorausschauend hat das Orgateam schon mit der Planung des Jubiläumjahres 2015 begonnen. Um die Jubiläumsfestivitäten für jeden 1940er erschwinglich zu machen, verkaufen die 1940er in den nächsten beiden Jahren selbst erstellte Ansichtskarten von Nierstein. Weitere Aktionen, z.B. eine kuriose Weinauktion, sollen die gemeinsame Kasse bis zum Jubiläumsjahr füllen.

Teilnehmer schauen dem Zauberkünstler auf die Finger.

Teilnehmer schauen dem Zauberkünstler auf die Finger.

Gegen Mitternacht verabschiedeten sich die Teilnehmer des Herbstessens gut gelaunt mit dem Dank für den schönen gesellig-kurzweiligen Abend und der Zusage, im kommenden Jahr wieder dabei zu sein. Zehn fleißige Helfer sorgten dann am Sonntag dafür, dass der Saal des Johannes-Busch-Hauses um 12.00 Uhr besenrein wieder übergeben werden konnte.