Die Regionalligateams der djk Nieder-Olm haben es nicht geschafft, in die Basketball-Erfolgsspur zurückzukommen. Während die Damen von Trainer Uwe Seiffert bei der 37:68 (12:31)-Niederlage bei CVJM Kassel aber wenigstens eine kämpferisch gute Leistung zeigten, gingen die Herren von Coach Lars Wessel beim MTV Kronberg sang- und klanglos 74:119 (30:52) unter.

Regionalliga-Herren: Klatsche für leblose „Drachen“

Stemmte sich gegen die Niederlage: Noe Trenz

Stemmte sich gegen die Niederlage: Noe Trenz

Mit Niederlagen ist das so eine Sache. Als Vorletzter beim Tabellenführer zu verlieren, kann passieren. Sich aber abschießen zu lassen, „das ist wirklich unnötig. Die Jungs haben sich völlig aufgegeben“, sagte djk-Trainer Lars Wessel nach der enttäuschenden 74:119 (30:52)-Niederlage der djk Nieder-Olm beim Spitzenreiter der Basketball-Regionalliga Südwest/Nord, dem MTV Kronberg.

Schon nach wenigen Minuten liefen die Nieder-Olmer einem beträchtlichen Rückstand hinterher. Schon beim Stand von 24:48 in der 17. Minute war nicht nur den mitgereisten Nieder-Olmer Fans klar, dass es nichts werden würde mit dem Coup beim Spitzenreiter. Die „Drachen“ waren den Gastgebern aber nicht nur spielerisch unterlegen, sondern auch kämpferisch. „Wir sind zu ruhig. Es kommt mir so vor, als wollen wir nicht gewinnen“, haderte Wessel mit der Einstellung seines Teams. „Da geht auch keiner mal hin und setzt mit einem Foul oder ähnlichem mal ein Zeichen oder einen Weckruf.“

Und so nahm das Debakel seinen Lauf. In der 25. Minute führten die Kronberger schon 72:36 und hatten damit doppelt so viele Punkte erzielt wie die Nieder-Olmer. Einzig Noe Trenz stemmte sich im djk-Trikot mit einigen beherzten Aktionen gegen das Debakel – der Neuzugang war damit aber alleine auf weiter Flur. Am Ende kassierten die Nieder-Olmer, die weiter auf ihren dritten Saisonsieg warten und tief im Tabellenkeller stecken, eine deftige 74:119-Klatsche. Mit der Niederlage war zu rechnen, aber nicht mit der Art und Weise.

djk-Nieder-Olm: Arterberry (16), Benner (8), Grunenberg (7), Jörgensen (5/1 Dreier), Leinhaas, Trenz (11), Volarevic (7/1), Wagner (11/1), Weis (8), Wolf (1).

Regionalliga-Damen: Besser, aber noch nicht gut

Wenn da nicht die Offense wäre. Die djk Nieder-Olm scheiterte in der Basketball-Regionalliga Südwest/Nord abermals an der 40-Punkte-Marke und kassierte bei der CVJM Kassel eine 37:68 (12:31)-Niederlage. „68 Punkte zu kassieren, ist gar nicht so schlimm“, sagte Trainer Uwe Seiffert. „Aber 31 Punkte gehen gar nicht. Damit kann man kein Spiel gewinnen.“ Während die „Drachen“ zu Beginn der Saison noch Chancen hatten, die aber nicht nutzten, mangelte es gegen Kassel auch an den Abschlüssen.

„Die Mädels hatten nicht genug Vertrauen in sich und haben den Abschluss nicht gesucht“, sagte Seiffert. „Sie haben zu viel nachgedacht und wollten den Ball in den Korb tragen. Und wenn man das tut, bekommt man keinen freien Wurf und machte wenige Punkte.“ Zudem kassierten die Nieder-Olmerinnen auch einige Punkte nach eigenen Ballverlusten. So zog Kassel nach einer 7:4-Führung in der sechsten Minute bis zum Ende des ersten Spielabschnittes auf 19:4 davon – durch sechs einfache Korbleger nach Ballverlusten der „Drachen“.

Kämpferisch attestierte der Trainer seinem Team nach dem 39:58-Debakel im Kellerduell bei der Homburger TG aber eine starke Leistung. „Die Mädels haben eine gute Reaktion gezeigt“, sagte Seiffert.