Nierstein will öffentliche Telefone erhalten.

Nierstein will öffentliche Telefone erhalten.

Heute hat doch jeder ein Handy oder Smartphone. Wer braucht denn bitte schön noch eine Telefonzelle?! Öffentliche Telefone mögen heutzutage obsolet erscheinen, sind es aber nicht, denn es hat eben doch nicht jeder ein Handy. Nierstein bemüht sich, die Telefonzellen in der Gemeinde zu erhalten, wie die nachfolgende Pressemeldung der Gemeinde zeigt.

PRESSEMERLDUNG: Ende September war es, als die Telekom ankündigte, die Telefonzellen in Nierstein und Schwabsburg in der Karolingerstraße, der Pestalozzistraße Ecke Bildstocktraße und in der Schlossstraße abbauen zu wollen. Eine Mitteilung, die Bürgermeister Thomas Günther so nicht akzeptierte, und unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorhabens energischen Widerstand ankündigte. Eine Ankündigung, die von Erfolg gekrönt ist, wie eine aktuelle Nachricht der Deutschen Telekom beweist.

Öffentliche Telefone als Basistelefon statt Telefonzelle

Darin heißt es, dass die zum Rückbau vorgesehenen Telekommunikationsstellen in abgeänderter Form an gleichem Ort und Stelle weiterhin Bestand haben werden. Zwar werden die Telefonzellen im kommenden Jahr zurückgebaut, dafür aber durch die modernen Basistelefone mir bargeldlosem Zahlungssystem ersetzt. Der Vorteil von diesen ist, dass sie barrierefrei auch für Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwägen zu erreichen und zu bedienen sind. „Dies ist ein guter Tag für Nierstein“, findet Bürgermeister Thomas Günther. Dabei findet er auch lobende Worte für den Referenten der Telekom Deutschland GmbH, Jürgen Schätzel, in dessen Zuständigkeit die Rückbaumaßnahmen fallen.

Vernünftiges Gespräch

„Ein vernünftiges Gespräch klärt oftmals Vieles. Dies habe ich im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger in Nierstein und Schwabsburg mit dem Telekomverantwortlichen geführt und glaubhaft versichert, dass die öffentlichen Telefone für unsere Bürgerinnen und Bürger von großer Wichtigkeit sind. Dieser Meinung hat sich letztendlich auch die Telekom angeschlossen, worüber ich sehr dankbar bin“