Wie würdet Ihr reagieren?

Schlechte Zustände in einer Psychiatrie

Dieser Artikel basiert auf wahren Begebenheiten, auch wenn es zugegebenermaßen unglaubwürdig klingen mag. Woher ich mein Wissen habe und welche Psychiatrie es betrifft, lasse ich außen vor, da ich davon ausgehe, dass sich derartiges auch an anderen Psychiatrien genauso wiederholen könnte oder tut gemäß derzeitig üblichem Umgang mit selbstmordgefährdeten Patienten, der meiner Meinung nach noch nicht der aktuellen EU-Richlinie entspricht.

Stellt Euch vor, Ihr seid aus was auch immer für Gründen in einer Psychiatrie (vielleicht hat Euch der Nachbar fälschlich für selbstmordgefährdet gehalten und Ihr seid mit der Polizei gewaltsam dorthin gebracht worden).

Ihr seht, wie eine Frau sehr bedrück wirkt und selbstmordgefährdet ist aus privaten Gründen. Ihr seht weiter, dass diese Frau ans Bett gefesselt wird mit Händen und Füßen. Immer wieder. Und Ihr merkt, dass es der Frau immer schlechter geht, dass sie immer weiter in ihre Depression rutscht, immer weniger isst.

Anfangs meldet Ihr das freundlich bei dem Pflegepersonal und den Ärzten an, die dazu keine Stellungname abgeben, man würde das nicht verstehen. Die Frau wird weiter ans Bett gefesselt, immer wieder und resigniert immer mehr.

Ihr sucht weiter das Gespräch mit Ärzten und Pflegepersonal und bekommt gedroht, auch gefesselt zu werden, wenn Ihr nicht damit aufhört und „die Frau nicht in Ruhe“ lasst.

Ihr werdet sogar auch mehrfach fixiert, weil Ihr weiter versucht, Pflege und Ärzte von anderem Verhalten zu überzeugen. Ihr werdet sogar fixiert, als andere Patienten (die das teilweise mitbekommen haben) sich für Euch einsetzen. Eure Entlassung aus der Psychiatrie wird deswegen sogar verschoben! Ein Ruf nach draußen zu Leuten außerhalb ist erfolglos.

Wie würdet Ihr Euch weiter verhalten? Würdet Ihr weiter machen, oder aufgeben um selbst nicht mehr gefesselt zu werden? Findet Ihr auch, dass dort Zivilcourage und menschliches Verhalten aberzogen wird?

Könnt Ihr glauben, wenn ich sage, dass es in der Psychiatrie schon vorgekommen ist, dass selbstmordgefährdete Patienten gefesselt wurden, mit der Maßgabe erst frei gemacht zu werden, wenn sie nicht mehr an Selbstmord oder Fucht denken? Obwohl man ihnen alles weggenommen hat, mit dem sie sich Schaden zufügen könnten? Dass dieser Zustand tagelang beibehalten worden ist, ohne Toilettengang bis die Patientin nichts mehr trinken und essen wollte und kurz vor dem Verdursten war? Dass Ihr als sie um Hilfe rufen wollte (mit Verwandten durfte sie wegen der Fixierung nicht telefonieren), weil sie sich für den Rest ihres mickrigen Lebens fixiert sah, ein Knebel angedroht worden ist, der sie wegen total verstopfter Nase erstickt hätte?

Meiner Meinung nach ein absolutes Muss für Handlung:

Aus für mich unerfindlichen Gründen wird eine Patientenverfügung, die Unterbringung in einer Psychiatrie ablehnt, nicht anerkannt. Anzeigen gegen fälschliche Unterbringung und somit Freiheitsberaubung von Patienten bei der Polizei sind ohne Wirkung, wenn die Ärzte die Unterbringung für richtig behaupten. Selbst eine psychiatriebedingte Traumatisierung ist kein Hinderungsgrund für eine Unterbringung!!!!!!!!!!!!!!

Artikel einer studierten Mathematikerin

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