Teddy Lavern Arterberry Junior – kurz TJ- heißt der neue Center der djk-Regionalliga-Herren. Der 30-jährige US-Boy aus Kalifornien trainiert bereits seit knapp einem Monat mit den Drachen, nun konnte die gewünschte Verpflichtung unter Dach und Fach gebracht werden.

Arterberry kommt aus Luxembourg an den Rhein

TJ Arterberry wird ein Drache

TJ Arterberry wird ein Drache

In der vergangenen Spielzeit war Arterberry in Luxembourg bei den BBC Sangliers Wiltz aktiv, markierte dort stolze 26 Punkte sowie 14 Rebounds pro Spiel. Auch auf deutschem Parkett ist der 2.03m-Center kein Unbekannter: So spielte er für die TG Hanau, den TV Saarlouis, SG Aachen und den SV Haspe. Zuletzt war Arterberry bei den ProB-Basketballern des TV Langen im Training, ein weiteres Angebot lag dem Inside-Spieler zudem von den CityBaskets Recklinghausen (ProB-Nord) vor.

TJ trainiert seit Wochen mit der Mannschaft

Dabei ist die Verpflichtung kein blinder Aktionismus auf den bisherigen Saisonverlauf, wie djk-Abteilungsleiter Sven Labenz betont: „TJ trainiert bereits seit Wochen mit der Mannschaft, leider haben sich die Formalitäten etwas hingezogen, sonst wäre er bereits früher für uns aufgelaufen. Natürlich wird uns TJ aber mit seiner positiven Art und seinem körperlichen Spiel helfen.“ Die djk setzt weiterhin großes Vertrauen in die Equipe von Trainer Lars Wessel, eine Verstärkung unter den Brettern war bereits vor Saisonbeginn im Gespräch.

Ich wurde gut aufgenommen

„Ich möchte der Mannschaft helfen, so gut es geht. Die djk Nieder-Olm ist ein gut organisierter Verein, alle sind nett und freundlich. Ich wurde gut aufgenommen, Atmosphäre und Teamchemie passen. Nun müssen wir das Ganze noch aufs Feld bringen“, erklärt der Neuzugang, der auch schon in Spanien für die Xiar Baskets aktiv war und bei den Drachen zudem als Co-Trainer für die 2. Herren-Mannschaft in der Landesliga einsteigen wird.

Nach Lonnie Smith und John Richard Duke ist Arterberry der dritte US-Boy, der das Trikot der djk überstreift. Ob der Neuzugang bereits am Sonntag gegen Kaiserslautern aufläuft, liegt aktuell beim Deutschen Basketball Bund – in die Karten schauen lassen wollen sich die Drachen jedenfalls nicht.