Auf dem Gruppenbild von links nach rechts:  Karin Henn, Beate Hess, Kerstin Assmann-Weinlich, Brigitte Ternins, Angelika Weber-Hausen, Michael Röhrenbeck, Ralph Bothe, Peter Kleifges, Stefanie Graf, Iris Merkel, Helmtrud Schäfer, Matthias Kunkel (Foto: VG Monsheim)

Auf dem Gruppenbild von links nach rechts:
Karin Henn, Beate Hess, Kerstin Assmann-Weinlich, Brigitte Ternins, Angelika Weber-Hausen, Michael Röhrenbeck, Ralph Bothe, Peter Kleifges, Stefanie Graf, Iris Merkel, Helmtrud Schäfer, Matthias Kunkel (Foto: VG Monsheim)

Mit den Unterschriften von 10 Gästeführern, die sich aus den IGs Flörsheim-Dalsheim und Monsheim zusammensetzen, wurde am Dienstagabend die Gründung des Gästeführerverbands Südlicher Wonnegau besiegelt.

Nachdem in Flörsheim-Dalsheim bereits seit 2006 regelmäßige offene Gästeführungen an Samstagen stattfinden und darüber hinaus ein recht großes Angebot besteht, machte man sich in Monsheim im Jahr 2011 Gedanken, der guten Idee aus der Nachbargemeinde folgen zu wollen. Es wurden Workshops durchgeführt, in denen den durchweg sehr interessierten Beteiligten die Grundlagen der Gästeführung vermittelt wurden. Danach stellte man sich in Monsheim und Kriegsheim die Frage, wie die künftige Organisation aussehen könnte und es wurde die Idee geboren, gemeinsame Sache mit der IG Flörsheim-Dalsheim zu machen.

Gästeführerverband vereint Gästeführer aus der VG

Anlässlich eines gemeinsamen Termins wurde sodann der Entschluss gefasst, einen Verband zu gründen, unter dessen Dach sich die Gästeführer aus der gesamten Verbandsgemeinde und, wenn das gewünscht wird, auch weiterer Nachbargemeinden zusammen finden können. Natürlich geht es dabei nicht nur um die Organisationseinheit, sondern auch um gemeinsame Fortbildungen usw. zur Qualitätserhaltung und –verbesserung der Führungen.

Beate Hess aus Flörsheim-Dalsheim und Michael Röhrenbeck, nicht als Ortsbürgermeister, sondern als Gästeführer, stellten die Gedanken dazu in dem Pressetermin vor. Organisatorisch wird man weiterhin für jede Gemeinde selbstständig die Führungen planen und durchführen, da sich die Führungen auf die jeweiligen Dörfer beziehen. Dennoch ist es bei Anfragen durchaus denkbar, dass man bei nicht abrufbarer eigener Kapazität auf die Führung im jeweiligen Nachbarort verweist.

Bürgermeister Ralph Bothe freute sich ebenso wie Tourist-Info-Chef Matthias Kunkel über das Engagement der Gästeführer, womit das touristische Angebot für die stetig steigende Zahl von Gästen in der Verbandsgemeinde gestärkt werde. Obgleich die Gästeführer ihre Führungen um den „eigenen Kirchturm herum“ anbieten, geht ihr Handeln über das Kirchturmdenken hinaus und ist auf dem richtigen Wege, betonte Bothe. Er wünschte dem neu gegründeten Verband eine weiterhin positive Entwicklung.