BaE-Abschluss FAW Mainz

Die frischgebackenen Verkäuferinnen und Verkäufer freuen sich mit den FAW-Mitarbeiterinnen Monika Gergely, Sonja Blees und Daniela Gehrke (hintere Reihe von links) über die bestandene Abschlussprüfung

Grund zur Freude gab es für die zwölf Verkäufer-Azubis, die im Rahmen einer von der Agentur für Arbeit Mainz geförderten „Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen („BaE“)“ bei der Fortbildungsakademie der Wirtschaft Mainz ihre Ausbildung erfolgreich abschlossen. „In den zwei Jahren Ausbildungszeit haben die Jugendlichen, die mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen in den Ausbildungsgang gestartet sind, eine sehr erfreuliche Entwicklung genommen – nicht nur beim Arbeitsverhalten, auch die persönliche Reife betreffend. Sie konnten lernen, dass Arbeit auch Spaß machen kann, wenn man ernsthaftes Interesse entwickelt und Verantwortung übertragen bekommt“, blickt Ausbilderin Monika Gergely zurück auf ihre Zusammenarbeit mit den Nachwuchs-Verkäufern aus Mainz und Umgebung. „Ein besonderes Erlebnis war der Weihnachtsmarkt, den unsere Azubis letztes Jahr auf die Beine gestellt haben. Das war ein Projekt, mit dem sich die Jugendlichen voll identifizieren konnten.“, erinnert sich die FAW-Mitarbeiterin gerne.

 Die Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtung wird von der Agentur für Arbeit Mainz und den Job-Centern initiiert und finanziert, um Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf den erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung zu ermöglichen. Die FAW-Azubis durchliefen mehrwöchige betriebliche Praktika, und sammelten in den beiden nach Realbedingungen eingerichteten Übungsläden des gemeinnützigen Bildungsträgers weitere praktische Erfahrungen. Neben dem Besuch der Berufsschule erhielten die Jugendliche mit Lernschwierigkeiten ergänzenden Stütz- und Förderunterricht in der Akademie, um die Fachtheorie ihres zukünftigen Berufs zu vertiefen. Soziale Trainings, sozialpädagogische Betreuung und eine intensive Prüfungsvorbereitung rundeten das Seminarangebot ab. Dabei ist die außerbetriebliche Ausbildung bei einem Bildungsträger keine Ausbildung mit geringeren Anforderungen: „Berufsschule und Abschlussprüfung sind nicht anders als bei einer betrieblichen Ausbildung – es gibt keine Qualitätsunterschiede“, betont Alfred Strauß, Koordinator für Jugend bei der Fortbildungsakademie der Wirtschaft.

 Auch nach dem Abschluss der Ausbildung finden  die Nachwuchs-Verkäufer Hilfestellung durch die Mitarbeiter des gemeinnützigen Bildungsträgers: „Absolventen, die noch keine Anschlussbeschäftigung gefunden haben, erhalten von uns im Rahmen der Nachbetreuung weiterhin Unterstützung bei der Stellensuche“, so FAW-Mitarbeiterin Monika Gergely.