Dr. Volker Dietrich und Sonja Bockmann-Dietrich (Foto: Brunner)

Dr. Volker Dietrich und Sonja Bockmann-Dietrich (Foto: Brunner)

Das Tanzpaar Dr. Volker Dietrich und Sonja Bockmann-Dietrich vom Tanzsportclub Ingelheim belegten beim „Vienna Dance Concourse 2012“ im Finale Senioren II Latein den 5. Platz.

Einmal im Jahr zieht es die Elite der Amateur-Tanzsportler  nach Wien in den prachtvollen Festsaal des historischen Rathauses. Auf gediegenem Parkett unter schweren Kronleuchtern werden dort im Rahmen des „Vienna Dance Concourse“ internationale Weltranglistenturniere der WDSF (World DanceSport Federation) ausgetragen.

19 Paare aus sieben Nationen

Vom TSC Ingelheim tanzten Dr. Volker Dietrich und Sonja Bockmann-Dietrich in der Klasse  Senioren II Latein. In diesem Turnier gingen 19 Paare aus insgesamt 7 Nationen unter den fachkundigen Augen des neunköpfigen, internationalen Wertungsgerichts an den Start.

Die Ingelheimer konnten mit ihrer Darbietung von Samba bis Jive überzeugen. Nur 2 Kreuzchen von 45 möglichen fehlten Dietrichs in der Wertung der Vorrunde. Das brachte sie sicher ins Semifinale.

Nun zeigten sie, dass sie trotz des vermehrten Trainingseinsatzes in ihrer zweiten Disziplin, den Standardtänzen, nichts verlernt hatten. Mit sichtlich Spaß am Tanzen und guter Kondition konnten sie sich auch für das Finale qualifizieren.

Alle Register ihres Könnens gezogen

Durch Platzgleichheit wurde die Endrunde mit 7 Paaren getanzt. Ehepaar Dietrich zog unbeirrt von dem leistungsstarken Feld noch einmal alle Register ihres Könnens. Gewertet wurde, wie immer bei internationalen Turnieren, verdeckt. Bei der Siegerehrung konnten sie sich über den 5. Platz freuen.

Sieger des Turniers wurden wie erwartet die amtierenden Weltmeister Georg Bröker und Susanne Schantora aus Deutschland.

Am folgenden Tag starteten Dietrichs auch in der Standarddisziplin. Obwohl das Ingelheimer Paar erst im März in die S-Klasse aufgestiegen ist, konnten sie bei ihrem ersten internationalen Weltranglistenturnier in der Senioren II Gruppe bereits 16 Paare schlagen – ein vielversprechender Anfang in der neuen Leistungsklasse.