Damit sowas nicht passiert, kontrolliert die Polizei. (Bild: stock.xchng)

Damit sowas nicht passiert, kontrolliert die Polizei. (Bild: stock.xchng)

Gestern führte die Polizei in ganz Rheinland-Pfalz einen „landesweiten Kontrolltag“ des fließenden Verkehrs durch. Auch in Rheinhessen wurde den ganzen Tag gemessen, geblitzt und kontrolliert.

Bei einem landesweiten Geschwindigkeitskontrolltag hat die Polizei Rheinland-Pfalz auch in diesem Jahr an zahlreichen Stellen Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Auch im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mainz wurden vielerorts Geschwindigkeits- und Abstandskontrollen durchgeführt und aggressives Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer überwacht.

In Rheinhessen 792 Verstöße registriert

Insgesamt wurden 792 Verkehrsverstöße registriert. Die Anzahl der Verstöße belegt wieder einmal, dass diese Verkehrsüberwachungsmaßnamen unbedingt erforderlich sind um Unfälle mit schweren Personenschäden oder getöteten Personen weiter zu reduzieren; denn überhöhte Geschwindigkeit und mangelnder Sicherheitsabstand stehen nach wie vor bei den Hauptunfallursachen an erster Stelle.

Insgesamt waren über 80 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte an 17 verschiedenen Kontrollstellen im Einsatz. Zusätzlich wurden auf den Autobahnen mobile Kontrollen mit zivilen Videofahrzeugen durchgeführt.

Gesamtergebnis der Kontrollen:

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mainz wurden 5994 Fahrzeuge gemessen, wobei folgende Verstöße festgestellt wurden

  • 281 Geschwindigkeitsüberschreitungen
  • 538 sonstige Verstöße davon:
  • 480 Abstandsunterschreitungen
  • 16 mal Nichtbeachtung der Gurtpflicht
  • 21 mal Missachtungen von Überholverboten.
  • Diese Feststellungen führten zu:
  • 189 Verwarnungen
  • 601 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen
  • 2 Strafanzeigen
  • Und voraussichtlich 7 Fahrverboten.

Mit 114 Km/h statt der erlaubten 60 km/h

Besonderes herauszustellendes Ereignis Spitzenreiter im negativen Sinne war ein Verkehrsteilnehmer, der außerhalb einer geschlossenen Ortschaft mit einer Geschwindigkeit von 114 km/h gemessen wurde, obwohl dort nur 60 km/h erlaubt sind. Aufgrund der besonderen Tatumstände kommt auf den Fahrer ein Bußgeld in Höhe von 240 Euro und ein Fahrverbot von einem Monat zu. Ein Autofahrer fiel im rheinhessischen Raum zur auf, weil er bereits zur Mittagszeit unter Alkoholeinfluss stand. Ein Alko-Test ergab 1,65 Promille.

Herausgebende Stelle: Verkehrsdirektion Mainz
Pariser Straße 76
55286 Wörrstadt
Telefon: 06732/912-0

Quelle: Pressemeldung der Polzei Mainz.