Airbus A380

Bild von: Peter Pearson - Lizenz: Attribution-ShareAlike 2.0 Generic

Aus Insider-Kreisen der FraPort AG wurde einem Informanten von Wir-In-Rheinhessen bekannt gegeben, dass nach der gescheiterten Ja zu Fra! Initiative nun ein erneuter Versuch seitens des Flughafenbetreibers unternommen wird, um dem Fluglärm-Protest ein Ende zu setzen.

So wurden unlängst auf dem militärischen Flughafen „Wiesbaden Erbenheim“ Versuche mit einem neuen Kraftstoff durchgeführt, der sich aus Kerosin und Bio-Ethanol in einem Mischungs-Verhältnis von 9:1 zusammensetzt. Die Abgase des neuen „Kerosin E10“ getauften Kerosingemisches haben – in Höhen von 100 bis 3000 Metern ausgestoßen – die berauschende Wirkung von Alkohol.

Geplant ist der Einsatz des Kraftstoffes immer Montags, um Fluglärm-Geplagten die Anreise zu den Montagsdemonstrationen am Frankfurter Flughafen mit dem Auto zu erschweren. Während diesen Zeiten wird es im Umkreis des FraPort zu vermehrten Alkoholkontrollen durch die Polizei kommen, um die Verkehrssicherheit weiterhin gewährleisten zu können.

Aus Kreisen des „Bündnis der Bürgerinitiativen – Kein Flughafenausbau – Nachtflugverbot von 22-6 Uhr“ gab es als Gegenmaßnahme bereits Vorschläge über kurzfristigere Demonstrationstermine, um eine nüchterne (nicht ernüchternde) Demonstration gewährleisten zu können.

Ein Pressesprecher der FraPort AG kommentierte die Vorwürfe, durch den gezielten Einsatz von Bio-Ethanol im Kerosin die Bevölkerung betrunken zu machen am heutigen 1. April mit einem kurzen „Prost!“