Das Bündnis „Nix in den (Mainzer) Sand setzen“ hat die wichtigsten OB Kandidaten zum Rundgang durch den Mainzer Sand eingeladen. Nach Dr. Claudius Moseler und Bürgermeister Günter Beck besuchte nun Staatssekretär Michael Ebling (SPD) das europaweit einzigartige Mainzer Naturschutzgebiet.

 

Als Mombacher kennt Michael Ebling das Gebiet von Kindesbeinen an. Ihn interessierten deshalb besonders die Lösungen mit denen das Bündnis „Nix in den (Mainzer) Sand setzen“ eine Verbesserung der Verkehrssituation auf der A 643 und gleichzeitig die weitgehende Schonung der wertvollen Biotope im Mainzer Sand erreichen will.

 

Jürgen Weidmann vom Bündnis führte die Gruppe um Staatsekretär Ebling durch den Mainzer Sand. Er zeigte u.a. welch großen Bedrohungen der Mainzer Sand bereits heute ausgesetzt ist. Nährstoffeinträge aus der Luft und durch Hunde gefährden ihn ebenso, wie die über viele Jahrzehnte eingetretenen Flächenverluste und viele menschliche Störungen.

 

Um weitere Flächenverluste zu verhindern hat das Bündnis „Nix in den (Mainzer) Sand setzen“ einen platzsparenden Umbau der A 643 mit vier Fahrstreifen und zwei temporär befahrbaren Standstreifen vorgeschlagen. Diese sogenannte 4 + 2 Lösung gilt für OB Kandidat Michael Ebling als gesetzt und wird von Ihm unterstützt. Sie würde die heutigen Autobahn-Böschungen als Pufferflächen des Mainzer Sandes erhalten. Die von der Autobahn ausgehenden Störungen der Naturschutzflächen, wie Sprühnebel, giftige Abgase usw.,würden so zumindest nicht verstärkt.

 

Ziel der Rundgänge ist es, den einzelnen Kandidaten die Wichtigkeit und Einzigartigkeit des Mainzer Sandes nahezubringen, sowie mit Ihnen die Probleme und Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren die sich für einen Umbau der A 643 bestehen. Das Bündnis wird zeigen, dass es sinnvolle Möglichkeiten gibt die Natur und Umwelt zu schonen, den Lärm für die Bürger zu mindern und dabei auch noch Kosten zu sparen.

 

Ein weiterer Rundgang findet am Samstag, den 03.03.2012 von 15.30 bis 17.00 Uhr mit Lukas Augustin (CDU) statt.

 

Treffpunkt ist jeweils das Sport- und Reha-Zentrum in der Oberen Kreuzstraße gegenüber dem Mombacher Schimmbad. Dort treffen wir uns am Eingang zum Restaurant Italia.

 

Wer das Bündnis „Nix in den (Mainzer) Sand setzen“ bei diesem Vorhaben unterstützen möchte erfährt mehr unter der Mailadresse nix-in-den-Sand-setzen@arge-mz.de.

 

Mitglieder des Bündnisses sind:

 

Arbeitsgemeinschaft der Mainzer Naturschutzverbände,

Arbeitskreis Umwelt Mombach e.V.,

Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Kreisgruppe Mainz

Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Rheinland-Pfalz

CDU Stadtbezirk Mainz Gonsenheim

CDU Stadtbezirk Mainz Mombach

GNOR Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie, Arbeitskreis Rheinhessen

GNOR Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz

Bündnis 90/Die Grünen Landesverband Rheinland Pfalz

Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Mainz

Bündnis 90/Die Grünen Ortsgruppe Gonsenheim

Bündnis 90/Die Grünen Ortsgruppe Mombach

Stadtratsfraktion die Bündnis 90/Die Grünen

Lokale Agenda – Arbeitskreis Naturnahes Grün

Lokale Agenda – Arbeitskreis Verkehr

NABU Landesverband Rheinland-Pfalz

NABU Mainz und Umgebung

Stadtratsfraktion ÖDP/Freie Wähler

ÖDP-Landesverband Rheinland-Pfalz

ÖDP-Kreisverband Mainz-Stadt

ÖDP-Ortsverband und Ortsbeiratsfraktion Gonsenheim

ÖDP-Ortsverband und Ortsbeiratsfraktion Mombach

Rheinische Naturforschende Gesellschaft

SPD Ortsverein Mainz-Mombach

Umweltausschuss der evang. Friedenskirche Mainz-Mombach

VCD Kreisverband Rheinhessen