Frauen aller Konfessionen laden ein,  2. März 2012 

Steht auf für Gerechtigkeit“ rufen uns die Frauen aus Malaysia in ihrem Weltgebetstags-Gottesdienst 2012 zu.

Sie ermahnen uns, überall auf der Welt gegen Ungerechtigkeit einzutreten.

Malaysia besteht aus zwei Landesteilen, über 500 Kilometer getrennt durch das Südchinesische Meer.

Seine tropischen Regenwälder und fruchtbaren Ebenen bieten seltenen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat.

Unter den rund 28 Mio. EinwohnerInnen gibt es u.a. malaiische (54%),chinesische (25%) und südasiatische

(7-8%) Bevölkerungsgruppen sowie indigene Völker (11%).

 Besonders ist die multireligiöse Situation des seit 1957 unabhängigen Landes:

 Staatsreligion ist der Islam (ca. 60% der Bevölkerung),aber auch Buddhismus,

Hinduismus, chinesische Religionen und das Christentum (über 9%) prägen

das alltägliche Leben.

 Wirtschaftlich kann das Schwellenland eindrucksvolleErfolge vorweisen, die jedoch oft zu Lasten der Natur und bestimmter Bevölkerungsgruppen (Indigene, Migrantinnen) gehen. Immer wieder kommt es auch zu

Benachteiligungen religiöser Minderheiten. In ihrem Gottesdienst lassen die Malaysierinnen

den Propheten Habakuk und die beharrliche Witwe aus dem Lukasevangelium

zu Wort kommen.

 Sie berichten uns außerdem von Irene Fernandez,

einer malaysischen Menschenrechtlerin, die sich mit ihrer Organisation „Tenaganita“

u.a. für ausgebeutete Hausangestellte einsetzt.

 Mit der Kollekte 2012 wird das Deutsche WGT-Komitee – neben vielen weiteren Frauenprojekten – auch dieFrauen von „Tenaganita“ in ihrem Einsatz für Gerechtigkeit unterstützen