Johanniter Sanitätsdienst (Bild: Johanniter)

Johanniter Sanitätsdienst (Bild: Johanniter)

Zu Weihnachten haben sich die Deutschen wieder einmal großzügig gezeigt und viele Millionen Euro für einen guten Zweck gespendet, etwa für wohltätige Einrichtungen oder Organisationen. Doch kommt das Geld auch wirklich dort an, wo es gebraucht wird?

Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI)

Als „Orientierungshilfe für Wohltäter“ hat sich das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) bewährt. Das DZI gilt seit vielen Jahren als deutscher Spenden-TÜV und vergibt sein renommiertes Siegel jeweils für ein Jahr an Hilfsorganisationen, die Finanzen und Werbung freiwillig überprüfen lassen und dabei bestimmte Kriterien erfüllen. Von bundesweit rund 615.000 gemeinnützigen Vereinen und Stiftungen tragen derzeit nur 259 das DZI-Siegel, darunter die Johanniter-Unfall-Hilfe.

Stiftung Warentest bescheinigt Bedeutung des DZI-Siegels

Die Bedeutung des Siegels wird auch von der Stiftung Warentest bescheinigt. Sie beurteilte in ihrer Zeitschrift Finanztest das Spenden-Siegel als „echtes Qualitätssiegel für Spendensammler“.

„Wir freuen uns und sind auch ein wenig stolz, dass wir vom DZI zum siebten Mal in Folge als förderungswürdig eingestuft wurden. Das zeigt, dass wir mit den uns anvertrauten Spendengeldern transparent und gewissenhaft umgehen“, so Manfred Herholz, Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Regionalverband Rheinhessen in Mainz. Maßstab für diese Bewertung ist unter anderem der angemessene Anteil von Werbe- und Verwaltungskosten an den Gesamtausgaben. Mittelbeschaffung und -verwendung sowie die Vermögenslage werden, so das DZI, nachvollziehbar dokumentiert.

Johanniter sind zweitgrößte Hilfsorganisation

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ist mit rund 14 000 Beschäftigten, 30 000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und mehr als 1,4 Millionen Fördermitgliedern die zweitgrößte deutsche Hilfsorganisation. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz und Erste-Hilfe-Ausbildung. Hinzu kommen soziale Dienste wie etwa die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie die Betreuung und Pflege von älteren und kranken Menschen. Die Johanniter engagieren sich ebenso in der humanitären Hilfe im Ausland.