Projektbesichtigung

Umweltdezernentin am Duftpfad

Ende Oktober besuchte die Umweltdezernentin Katrin Eder den „Naturschaugarten Lindenmühle“ in Mainz. Dort informierte das Kompetenz-Zentrum Biodiversität Mainz (Arbeitskreis Naturnahes Grün, Ausschuss für naturnahen Gartenbau, Naturgartenfirma Ahornblatt) über Artenschutzprojekte.

Der Arbeitskreis Naturnahes Grün der Lokalen AGENDA 21 stellte das Projekt Naturschaugarten vor. Seit 2004 werden im Schaugarten in Bretzenheim ausschließlich heimische Wildpflanzen gezeigt. Die Anlage wird auch für Umweltpädagogik genutzt. Man will begeistern für die heimische Vegetation und Möglichkeiten aufzeigen, wie diese schönen Gewächse gut nutzbar sind für Gärten und naturnah gestaltete Flächen. Das Projekt brachte dem Arbeitskreis bisher zwei Naturschutzpreise ein.

Der Kooperationspartner Ausschuss für naturnahen Gartenbau beschrieb außerdem den Nutzen von Artenschutz. Die Organisation stützt sich auf jahrzehntelange Erfahrung mit „lebenden Pflanzen-Genbanken“. Das sind große Anpflanzungen, auf denen heimische Wildpflanzen gesammelt, gesichtet und vermehrt werden. Für die nachhaltige Arbeit im Artenschutz erhielt auch dieser Verein zwei Umweltpreise.

Nach Meinung von Karlheinz Endres, Arbeitskreis Naturnahes Grün, kann die Stadt Mainz im Artenschutz erfolgreich sein, wenn vorhandene Potentiale und Initiativen genutzt werden und sich Kooperationen bilden. Und dankte der Umweltdezernentin für ihr reges Interesse.

Infos: www.mainz-naturnah.de und www.biodiversität-mainz.de