Besserer Schutz der Bevölkerung des Rhein-Main-Gebietes vor Fluglärmbelastung

Besserer Schutz der Bevölkerung des Rhein-Main-Gebietes vor Fluglärmbelastung

Der Kampf gegen den Fluglärm wird an vielen Fronten gekämpft. Neben Demonstrationen oder auch Klagen von Komunen ist mit einer Online-Petition, die an das Land Hessen gerichtet ist, eine weitere Möglichkeit zur Mitwirkung und Einmischung vorhanden. Die Petition an den Landtag in Hessen, die nachfolgend in Auszügen zitiert wird, kann hier online unterzeichnet werden:

http://www.openpetition.de/petition/online/besserer-schutz-der-bevoelkerung-des-rhein-main-gebietes-vor-fluglaermbelastung

Das Unterzeichnen funktioniert sehr einfach. Sie füllen ein Formular mit Name, Adresse und E-Mai-Adresse aus. Ein Anklickfeld erlaubt, die Petition auch „anonym“ zu unterzeichnen. Dann wird ihr Name nicht öffentlich angezeigt. Aktuell (Donnerstag 8:50 Uhr) haben bereits 2.198 Menschen die Petition unterzeichnet. Es bleiben noch 38 Tage Zeit, die Petition zu unterzeichnen. Wer aktiv für die Petition werben will, findet hier entsprechende Hilfen. Dort gibt es auch Abreißzettel, die man an Pinwände hängen kann.

Auszug aus der Petition:

Wir fordern den Hessischen Landtag deshalb auf, bei den folgenden Punkten tätig zu werden:

Mit dem Formular kann man die Petition unterzeichnen.

Mit dem Formular kann man die Petition unterzeichnen.

1. Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung und die Deutsche Flugsicherung sollen zu einer Neubewertung der Flugrouten für den Flughafen Frankfurt/Main aufgefordert werden.
Nach vorrangiger Berücksichtigung der Flugsicherheit gilt es die Routen gemäß §29b des Luftverkehrsgesetzes nach der geringst möglichen Lärmbelastung der Bevölkerung zu erstellen.
Nachrangig sind Kriterien wie z.B. Flüssigkeit des Verkehrs, Wirtschaftlichkeit etc.
Falls nötig müssen für lärmmindernde An- und Abflugverfahren mehr Fluglotsen zur Verfügung gestellt oder Abstriche bei der Anzahl der Flugbewegungen gemacht werden.

2. Festgesetzte Routen dürfen nur aus Sicherheitsgründen verlassen werden, damit der Lärmschutz der Bevölkerung gewährleistet bleibt (Zitat Umweltbundesamt vom 07.07.2011: „Nach unseren Informationen hat sich die Flugsicherung intern darauf festgelegt, dass sie ab einer Höhe von 5000ft den wirtschaftlichen Aspekten den Vorrang einräumt“)

3. Beschließung und sofortige Umsetzung eines Nachtflugverbotes von 22.00 bis 6.00Uhr.

4. Schaffung eines nichtverfallbaren Rechtsanspruchs auf passiven Schallschutz in den dafür ausgewiesenen Gebieten und dessen sofortige Umsetzung.

5. Festlegung zulässiger Pegel für Fluglärm. Bei der Abwägung zwischen gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Bevölkerung in Folge von Stress und Schlafentzug durch Fluglärm und den wirtschaftlichen Notwendigkeiten müssen die Belange der betroffenen Menschen vorrangig berücksichtigt werden.

Begründung: Petition an den Hessischen Landtag vom 01. August 2011 um einen besseren Schutz der Bevölkerung des Rhein-Main-Gebietes vor Fluglärmbelastung zu erreichen.

Der Verlauf der Petition.

Der Verlauf der Petition.