Die Mainzer BvB-Absolventen und ihre Gäste bei der Abschlussfeier

Die Mainzer BvB-Absolventen und ihre Gäste bei der Abschlussfeier

Zum Abschluss der berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB) überreichte die Fortbildungsakademie der Wirtschaft Mainz im Rahmen einer Feierstunde Teilnehmerzeugnisse und Ausbildungsverträge an die jugendlichen Absolventen. Fünf Teilnehmer freuten sich über ihr Zeugnis zum Hauptschulabschluss, den sie im Rahmen der Maßnahme erworben haben. In der berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme werden Schulabgänger ohne Lehrstelle bei Berufsfindung und Stellensuche unterstützt. Finanziert und in Auftrag gegeben wird die Maßnahme von der Agentur für Arbeit Mainz.

Bereits 51 der 105 Jugendlichen konnten bisher über betriebliche Praktika und intensive sozialpädagogische Begleitung in eine Ausbildung oder eine Einstiegsqualifizierung einmünden. Weitere 12 Teilnehmer werden eine Arbeitsstelle antreten, weiter die Schulbank drücken oder eine überbetriebliche Ausbildung absolvieren. „Ich bin überzeugt, dass wir unsere Vermittlungsquote deutlich über den Bundesdurchschnitt für vergleichbare Maßnahmen von 60% steigern können. Auch in den vergangenen Jahren konnten sich viele Jugendliche noch in letzter Minute einen Ausbildungsplatz sichern.“, gibt sich Stephan M. Riegel, stellvertretender Akademieleiter der FAW Mainz optimistisch. „Heute werden viele Jugendliche in Ausbildung genommen, die vor ein paar Jahren noch keine Chance hatten“, beschreibt er den Arbeitsmarkttrend. „Wir freuen uns mit unseren Jugendlichen, die die BvB als Chance eine Ausbildungsstelle zu bekommen, optimal genutzt haben“

Monika Haug, kaufmännische Ausbildungsreferentin von Boehringer Ingelheim berichtete von den guten Erfahrungen in der Kooperation mit dem gemeinnützigen Bildungsträger: „Alle, die über die FAW als Azubis zu uns kamen, wurden nach der Ausbildung übernommen.“ Auch Volker Leinweber, Ausbildungsleiter im Bereich Industriemechanik bei der Schott AG, zeigte sich mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden: „Es besteht ein enger Draht zwischen den FAW-Mitarbeitern und den Anleitern in den Praktikumsbetrieben. Wenn es ein Problem gibt, findet man immer einen Ansprechpartner“.