Dienstag, Januar 26

Vom EWR gestellter Elektro-Roller erhöht die Mobilität der Touristinfo und Verbandsgemeindeverwaltung Monsheim

Schnell, flexibel und umweltschonend unterwegs. Fast täglich erledigt Michèle Bernhardt, Praktikantin der Touristinfo Monsheim, die Ausfahrt von Flyern und Prospekten im nahen Umkreis mit dem Elektro-Roller des EWR.

Ebenso wie 57 andere Kommunen im Umkreis hatte sich die Verbandsgemeinde Monsheim 2010 beim EWR Worms mit einem Nutzungskonzept für die Vergabe eines Elektro-Rollers beworben. Als eine von 35 ausgewählten Organisationen kann die VG-Verwaltung nun bereits seit Ende November 2010 den zur Verfügung gestellten E-Roller für die zweijährige Testphase zu Ihrem Fuhrpark hinzuzählen. Eis und Kälte der anschließenden Wintermonate führten zunächst zu geringen Nutzungsmöglichkeiten des gänzlich abgasfreien Gefährts. Doch seitdem im Frühjahr die Straßen wieder eisfrei und die Temperaturen über dem Gefrierpunkt liegen, wird das Zweirad fast täglich für Dienstfahrten der VG-Verwaltung verwendet.

Vor allem die Tourismusförderung und Touristinfo der VG Monsheim profitiert von der Verfügbarkeit des flexibel einsetzbaren Fahrzeuges. So kam es auch schon vor, dass Matthias Kunkel, Leiter der Touristinfo, ganzen Radler-Gruppen spontan voraus fuhr, um Ihnen die ein oder andere Sehenswürdigkeit im Umkreis zu präsentieren oder einen Schleichweg in eine benachbarte Gemeinde zu zeigen. Nicht nur hierfür sondern auch im Rahmen der Neuvermessung der Trullo-Randwander-Strecke kam der Roller zu einem längeren Einsatz. Mit Datenblatt, Stift und GPS-Gerät im großen Zusatzkoffer des Rollers konnte die insgesamt etwa 30 km lange Strecke mit nur einer Akkuladung des E-Rollers – die maximal Reichweite von 80 km konnte bislang noch nicht an einem Stück getestet werden – unter die Lupe genommen und vermessen werden. Der Roller hat sich hierbei als überaus praktisch erwiesen, denn im Feld würde ein PKW nur Unmengen an Staub aufwirbeln und man müsste an jedem Messpunkt den Motor abstellen, aus- und wieder einsteigen und den Motor wieder starten. „Mit dem Roller kann man den gewünschten Messpunkt meist metergenau ansteuern und braucht zum Schreiben und Bedienen des GPS-Geräts nur anzuhalten aber nicht abzusteigen, sodass es zügig weitergehen kann“  zieht Kunkel sein praktisches Fazit zugunsten des Rollers.

Auch im sonstigen Verwaltungsbetrieb kommt der Roller regelmäßig zum Einsatz. Etwa zum Ausfahren von Flyern, Plakaten, Prospekten oder auch eiligen Sendungen, die rasch noch zur Post müssen. Aber auch nach Dienstschluss bleibt das Elektro-Zweirad nicht immer nur an der Steckdose zum Aufladen der Akkus. Dann nämlich nutzen Mitarbeiter den Roller zur Teilnahme an Ratssitzungen oder anderweitigen Veranstaltungen auf denen Protokolle geschrieben oder Sachstände zu Baumaßnahmen vermittelt werden müssen.

Sauber, umweltschonend und absolut leise stellt das Elektro-Gefährt mit Betriebskosten von etwa einem Euro pro 100 km eine nicht zu unterschätzende Alternative zu den Benzin-verbrauchenden PKW dar. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass keine großen Gegenstände transportiert werden müssen oder Regen, Schnee und Minusgrade eine Fahrt unangenehm machen könnten.

Fazit: mit der E-Roller-Bereitstellung an die testenden Organisationen weist das EWR echte Alternativen zu fossilen Fahrzeugen auf und erhöht gleichzeitig die mobile Flexibilität der Verbandsgemeinde Monsheim nochmals deutlich.

Hier gibt es weitere Informationen zum Projekt „E-Mobility 21“. Und auf http://ewr-e-mobil.de gibt es konkrete Informationen zum Projekt E-Mobility des EWR-Worms.

 

Verbandsgemeinde Monsheim

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Prima. es hat geklappt. :-)

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