Foto: Martin Spies

Es war ein ungewöhnlicher Anblick: Junge Rettungsschwimmer und angehende Wasserretter hängen in Bäumen, doch weit und breit kein Wasser in Sicht. Die Bezirksjugend Rheinhessen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft veranstaltete am vergangenen Sonntag den 15. Mai einen Ausflug in den Kletterwald am Neroberg. Bei der Arbeit der DLRG zählen nicht nur Fachwissen und Praxiserfahrung in der Wasserrettung, sondern auch Teamfähigkeit und Zusammenhalt. Daher werden diese Eigenschaften schon bei den jugendlichen Mitgliedern gefördert.

„Die Jugendlichen halfen sich gegenseitig und waren sich ihrer Verantwortung hoch über dem Boden bewusst“ erklärt Max Duckwitz, Sprecher der DLRG Jugend Rheinhessen. „Manche schaften den letzten Sprung auf die nächste Sichere Plattform nicht, dann bekam man eine Hand gereicht. Andere wollten sich vorzeitig Abseilen lassen, dann ging jemand am Boden zu einem Trainer und sagte bescheid.“

„Es war eine tolle Erfahrung. Trotz meiner Höhenangst schaffte ich alle Parcours, die ich mir vorgenommen hatte.“ erklärt ein Kletterer.

Der Kletterwald am Neroberg bei Wiesbaden ist seit der Gründung im Jahr 2006 ein beliebtes Ausflugsziel für Sportler, Jugendliche und Familien. Auf insgesamt 10 Parcours aller Schwierigkeitsstufen ist für jeden etwas dabei und jeder kann hier sein persönliches Ziel setzen und erreichen, sei es nun die Überwindung der eigenen Höhenangst oder der „Treeman“, der schwierigste Parcours, an dem schon viele gescheitert sind. Mehr Informationen zum Kletterwald am Neroberg gibt es auf der offiziellen Webseite.

Die Jugendlichen zeigten einen vorbildlichen Zusammenhalt, wie er auch nach der Ausbildung zum Wasserretter nötig ist, um erfolgreich Einsätze abschließen zu können. In einigen Jahren wird das Team der DLRG Jugend Rheinhessen in den aktiven Wasserrettungsdienst gehen und die eigene Freizeit für die Sicherheit am Rhein, in Schwimmbädern und bei Veranstaltungen in Rheinhessen opfern.

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