Die Katharinenkirche in Oppenheim von der Nordseite.

Es war ein erschreckend nüchterner und formaler Akt, der kaum 10 Minuten dauerte. Von den 15 Anwesenden Mitgliedern des Verkehrsvereins Oppenheim stimmten 14 am heutigen Dienstagabend im Weinhaus Hilbig für die Auflösung des Vereins. Ein Mitglied stimmte dagegen. Damit wurde ein Schlussstrich unter die Existenz des Verkehrsvereins gezogen. Der erste Versuch, den Verein aufzulösen scheiterte Anfang April an der nötigen Mehrheit.

Aber diesmal reichte eine Zweidrittelmehrheit der Anwesenden unbeachtet der Mitgliederzahl des Vereins. Das Vermögen de Verkehrsvereins wird auf andere Vereine und Institutionen verteilt. 3000 Euro bekommt die Standortgemeinschaft Altstadt, 1000 Euro werden in die Skaterbahn Oppenheim investiert und weitere 1000 Euro gehen an „Die Tafeln“. Der verbleibende Rest geht nach der Liquidation an den Förderverein der Festspiele. Die anwesenden Mitglieder bestätigten einstimmig die Stephanie Kloos -frühere Vite-Vorsitzende des Vereins – als Liquidatorin, die Auflösung abwickeln wird. Der Anfang des Endes bildete eine Mitgliederversammlung Anfang März, die laut einem Bericht der Allgemeinen Zeitung in Chaos und Geschrei ausartete.