Staatssektretär Alexander Schweitzer übergibt die Urkunde an Ingelheims Oberbürgermeister Dr. Joachim Gerhard.

Staatssektretär Alexander Schweitzer übergibt die Urkunde an Ingelheims Oberbürgermeister Dr. Joachim Gerhard.

Ingelheim ist der Sieger des Landeswettbewerbs „Radfahren für Alle“. Ingelheim habe mit den eingereichten Maßnahmen aus den Bereichen Infrastruktur, Service und Kommunikation alle für die Radverkehrsförderung wichtigen Handlungsfelder bedient, so Staatssekretär Alexander Schweitzer heute bei der Preisverleihung in Mainz.

Das Radverkehrskonzept der Stadt, das Fahrradparkhaus, Verweilstationen mit Fahrrad-Werkstatt, geführte Radtouren und Vieles mehr spiegelten den Stellenwert des Fahrrads in Ingelheim auf hervorragende Weise wider und zeigten auf, auf welchem guten Weg Ingelheim inzwischen sei, lobte der Staatssekretär bei der Preisverleihung. Besonders positiv bewertete er, dass die in Ingelheim ergriffenen Maßnahmen auch von anderen Kommunen problemlos aufgegriffen werden könnten. Dieser so genannte Best-practice-Ansatz war ausdrückliches Ziel des Wettbewerbs. Ingelheim erhielt daher den ersten Preis in Höhe von 5.000 € und den Titel „Fahrradfreundliche Gemeinde 2010“.

Eine Fachjury aus Vertretern des Verkehrsministeriums, des Landesbetriebs Mobilität, des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs und der Kommunalen Spitzenverbände wählte den Ingelheimer Beitrag einstimmig aus den eingegangenen Beiträgen aus.

Erstmalig wurde auch ein Preis für einen radverkehrsfreundlichen Betrieb ausgelobt. Diesen Anerkennungspreis in Höhe von 1.000 Euro bekam die Stadt Pirmasens für die Nutzung von Pedelecs als Diensträder. Angesichts der topographischen Verhältnisse in Pirmasens ist dies eine Problemlösung, die die beispielhafte Nutzung des Fahrrads unter schwierigen Bedingungen fördert.

Bei diesem Text handelt es sich im eine Pressemitteilung des Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau.